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	<title>Gedichte von Friedrich Rückert</title>
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		<title>Widmung</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 14:49:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Du meine Seele, du mein Herz, du meine Wonn&#8217;, o du mein Schmerz, Du meine Welt, in der ich lebe, Mein Himmel du, darein ich schwebe, o du mein Grab, in das hinab Ich ewig meinen Kummer gab. Du bist die Ruh, du bist der Frieden, Du bist vom Himmel mir beschieden, Daß du mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Du meine Seele, du mein Herz,<br />
du meine Wonn&#8217;, o du mein Schmerz,<br />
Du meine Welt, in der ich lebe,<br />
Mein Himmel du, darein ich schwebe,<br />
o du mein Grab, in das hinab<br />
Ich ewig meinen Kummer gab.<br />
<span id="more-62"></span></p>
<p>Du bist die Ruh, du bist der Frieden,<br />
Du bist vom Himmel mir beschieden,<br />
Daß du mich liebst, macht mich mir wert,<br />
Dein Blick hat mich vor mir verklärt,<br />
Du hebst dich liebend über mich,<br />
mein guter Geist, mein beßres Ich!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Was sagt&#8217; der Herbst der Ros&#8217; ins Ohr</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 14:48:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Was sagt&#8217; der Herbst der Ros&#8217; ins Ohr, daß sie die Munterkeit verlor? Er mahnt&#8217; sie an die Nichtigkeit der Treue, die der Lenz ihr schwor. Sie reißt entzwei den Schleier, den sie nahm, als er zur Braut sie kor; Und wie sie bleich vom Throne sinkt, erseufzt der Nachtigallen Chor. Wer brach entzwei das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was sagt&#8217; der Herbst der Ros&#8217; ins Ohr,<br />
daß sie die Munterkeit verlor?<br />
Er mahnt&#8217; sie an die Nichtigkeit<br />
der Treue, die der Lenz ihr schwor.<br />
Sie reißt entzwei den Schleier, den<br />
sie nahm, als er zur Braut sie kor;<br />
Und wie sie bleich vom Throne sinkt,<br />
erseufzt der Nachtigallen Chor.<br />
<span id="more-60"></span><br />
Wer brach entzwei das Lilienschwert?<br />
So blank geschliffen war&#8217;s zuvor.<br />
Die Tulp&#8217; entfloh so eilig, daß<br />
den Turban sie am Weg verlor.<br />
Beschämt senkt der Jasmin sein Haupt,<br />
weil ihm der Ost die Locken schor.<br />
Es streut der Wind mit voller Hand<br />
von Bäumen Blättergold empor.<br />
Das dürre Laub schwirrt durch die Luft<br />
wie Fledermäus&#8217; aus Gräbertor.<br />
Das Totenlied der Schöpfung spielt<br />
der Herbstwind auf geknicktem Rohr.<br />
Die finstre Tanne trägt den Schnee<br />
wie weißen Bund ums Haupt ein Mohr.<br />
Der Berg nahm weißen Hermelin,<br />
weil ihm die nackte Schulter fror.<br />
O sieh des Jahrs Verwüstung an<br />
und hole frischen Wein hervor!<br />
Die Sonne sandt&#8217; uns, eh sie wich,<br />
den jungen Most ins Haus zuvor,<br />
Daß er uns leucht&#8217; an ihrer Statt,<br />
wann ihre Kraft dämpft Wolkenflor.<br />
Sieh, wie des Wintergreises Grimm<br />
des Frühlingskindes Hauch beschwor.<br />
Er weckt in Bechertönen ein&#8217;<br />
verzaubert&#8217; Nachtigallenchor,<br />
Und trunkne Blicke sich ergehn<br />
auf schöner Wangen Rosenflor.<br />
Du trink, und seufz&#8217; im Winter nicht;<br />
denn auch im Frühling seufzt ein Tor.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Um Mitternacht</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 14:47:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Um Mitternacht Hab&#8217; ich gewacht Und aufgeblickt zum Himmel; Kein Stern vom Sterngewimmel Hat mir gelacht Um Mitternacht. Um Mitternacht Hab&#8217; ich gedacht Hinaus in dunkle Schranken. Es hat kein Lichtgedanken Mir Trost gebracht Um Mitternacht. Um Mitternacht Nahm ich in acht Die Schläge meines Herzens; Ein einz&#8217;ger Puls des Schmerzes War angefacht Um Mitternacht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um Mitternacht<br />
Hab&#8217; ich gewacht<br />
Und aufgeblickt zum Himmel;<br />
Kein Stern vom Sterngewimmel<br />
Hat mir gelacht<br />
Um Mitternacht.<br />
<span id="more-58"></span></p>
<p>Um Mitternacht<br />
Hab&#8217; ich gedacht<br />
Hinaus in dunkle Schranken.<br />
Es hat kein Lichtgedanken<br />
Mir Trost gebracht<br />
Um Mitternacht.</p>
<p>Um Mitternacht<br />
Nahm ich in acht<br />
Die Schläge meines Herzens;<br />
Ein einz&#8217;ger Puls des Schmerzes<br />
War angefacht<br />
Um Mitternacht.</p>
<p>Um Mitternacht<br />
Kämpft&#8217; ich die Schlacht,<br />
O Menschheit, deiner Leiden;<br />
Nicht konnt&#8217; ich sie entscheiden<br />
Mit meiner Macht<br />
Um Mitternacht.</p>
<p>Um Mitternacht<br />
Hab&#8217; ich die Macht<br />
In deine Hand gegeben!<br />
Herr! über Tod und Leben<br />
Du hältst die Wacht<br />
Um Mitternacht!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nach Tschelaleddin Rumi</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 14:47:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.friedrich-rueckert-gedichte.de/?p=56</guid>
		<description><![CDATA[Wohl endet Tod des Lebens Not, Doch schauert Leben vor dem Tod. Das Leben sieht die dunkle Hand, Den hellen Kelch nicht, den sie bot. So schauert vor der Lieb ein Herz, Als wie von Untergang bedroht. Denn wo die Lieb erwachet, stirbt Das Ich, der dunkele Despot. Du laß ihn sterben in der Nacht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wohl endet Tod des Lebens Not,<br />
Doch schauert Leben vor dem Tod.</p>
<p>Das Leben sieht die dunkle Hand,<br />
Den hellen Kelch nicht, den sie bot.<br />
<span id="more-56"></span></p>
<p>So schauert vor der Lieb ein Herz,<br />
Als wie von Untergang bedroht.</p>
<p>Denn wo die Lieb erwachet, stirbt<br />
Das Ich, der dunkele Despot.</p>
<p>Du laß ihn sterben in der Nacht<br />
Und atme frei im Morgenrot.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Siebenschläfer</title>
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		<comments>http://www.friedrich-rueckert-gedichte.de/allgemein/siebenschlafer/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 14:45:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Hündlein, das einst Wache that bei Schäfern, Ging in die Höhl&#8217; ein mit den Siebenschläfern. Und als sie drinnen Zeit und Welt verschlafen, Verschlief es auch den niedern Dienst bei Schafen. Und als im Himmel ihnen ward die Krone, Ward es zu einem Leu&#8217;n an Gottes Throne.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Hündlein, das einst Wache that bei Schäfern,<br />
Ging in die Höhl&#8217; ein mit den Siebenschläfern.<br />
Und als sie drinnen Zeit und Welt verschlafen,<br />
Verschlief es auch den niedern Dienst bei Schafen.<br />
Und als im Himmel ihnen ward die Krone,<br />
Ward es zu einem Leu&#8217;n an Gottes Throne.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Seufzend sprach ich zu der Liebe</title>
		<link>http://www.friedrich-rueckert-gedichte.de/allgemein/seufzend-sprach-ich-zu-der-liebe/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 14:45:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Seufzend sprach ich zu der Liebe, Als ich sie entschleiert sah: Ach, daß so dein Antlitz bliebe Meinen Blicken ewig nah! Doch wie dich die Sehnsucht freier Schauet einen Augenblick, Senket wieder sich der Schleier, Und verdüstert mein Geschick. Liebe sprach: in ewig reinem Lichtestrahl ich, o du Tor, Nicht von meinem, sondern deinem Angesichte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seufzend sprach ich zu der Liebe,<br />
Als ich sie entschleiert sah:<br />
Ach, daß so dein Antlitz bliebe<br />
Meinen Blicken ewig nah!<br />
<span id="more-52"></span></p>
<p>Doch wie dich die Sehnsucht freier<br />
Schauet einen Augenblick,<br />
Senket wieder sich der Schleier,<br />
Und verdüstert mein Geschick.</p>
<p>Liebe sprach: in ewig reinem<br />
Lichtestrahl ich, o du Tor,<br />
Nicht von meinem, sondern deinem<br />
Angesichte hängt der Flor.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Erscheinung der Schnitterengel</title>
		<link>http://www.friedrich-rueckert-gedichte.de/allgemein/erscheinung-der-schnitterengel/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 14:44:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.friedrich-rueckert-gedichte.de/?p=50</guid>
		<description><![CDATA[Die Mägdelein Im Mondenschein, Die Schnitterinnen tanzen, Die Kleider sind Im Abendwind Geworfen auf die Pflanzen; Sie tanzen wie sie Gott erschaffen, Es wird sich niemand hier vergaffen; Und wenn der Mond sich will verschanzen, Mag er ein Wölkchen raffen. Allein, wer kommt? Nun Eile frommt, Zu schlüpfen in die Röckchen. Wer ist der Narr? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Mägdelein<br />
    Im Mondenschein,<br />
    Die Schnitterinnen tanzen,<br />
    Die Kleider sind<br />
    Im Abendwind<br />
    Geworfen auf die Pflanzen;<br />
    Sie tanzen wie sie Gott erschaffen,<br />
    Es wird sich niemand hier vergaffen;<br />
    Und wenn der Mond sich will verschanzen,<br />
    Mag er ein Wölkchen raffen.<br />
<span id="more-50"></span><br />
Allein, wer kommt?<br />
    Nun Eile frommt,<br />
    Zu schlüpfen in die Röckchen.<br />
    Wer ist der Narr?<br />
    Ach Gott, der Pfarr&#8217;!<br />
    Er geht an seinem Stöckchen.<br />
    Der Schreck verwirrt die Tänzerinnen,<br />
    Die jeden Rock verkehrt gewinnen;<br />
    Da sprach das jüngste klügste Döckchen<br />
    Mit unverstörten Sinnen:<br />
Wie toll ihr seid!<br />
    Wollt ihr im Kleid<br />
    Erscheinen und euch nennen?<br />
    Er kennt euch nicht<br />
    Am Angesicht,<br />
    Im Rock wird er euch kennen.<br />
    Wir tanzen wie uns Gott erschaffen,<br />
    Er ist zu alt sich zu vergaffen,<br />
    Und wenn er fürchtet anzubrennen,<br />
    Mag er hinweg sich raffen.<br />
Er sieht den Tanz<br />
    Im Mondenglanz,<br />
    Die Wesen ohne Mängel;<br />
    Sie kamen nur<br />
    Von höhrer Flur,<br />
    Doch ohne Lilienstengel.<br />
    Still geht er heim auf seinen Wegen,<br />
    Und danket Gott beim Schlafenlegen,<br />
    Daß er gesehn die Schnitterengel,<br />
    Bedeutend Erntesegen.<br />
Und als nun gar<br />
    Gedroschen war,<br />
    Die Mägde stehn betroffen;<br />
    Dort war&#8217;s so schwül,<br />
    Nun ist&#8217;s so kühl;<br />
    Der Buße Tor ist offen:<br />
    Jedwede bringt aus freiem Triebe<br />
    Ein Mäßlein, wohl gefegt im Siebe,<br />
    Dem Pfarrherrn, daß des Segens Hoffen<br />
    Ihm unerfüllt nicht bliebe.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Du bist die Ruh, der Friede mild</title>
		<link>http://www.friedrich-rueckert-gedichte.de/allgemein/du-bist-die-ruh-der-friede-mild/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 14:43:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.friedrich-rueckert-gedichte.de/?p=48</guid>
		<description><![CDATA[Du bist die Ruh, Der Friede mild, Die Sehnsucht du Und was sie stillt. Ich weihe dir Voll Lust und Schmerz Zur Wohnung hier Mein Aug und Herz. Kehr ein bei mir, Und schließe du Still hinter dir Die Pforten zu. Treib andern Schmerz Aus dieser Brust! Voll sei dies Herz Von deiner Lust. Dies [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Du bist die Ruh,<br />
Der Friede mild,<br />
Die Sehnsucht du<br />
Und was sie stillt.<br />
<span id="more-48"></span></p>
<p>Ich weihe dir<br />
Voll Lust und Schmerz<br />
Zur Wohnung hier<br />
Mein Aug und Herz.</p>
<p>Kehr ein bei mir,<br />
Und schließe du<br />
Still hinter dir<br />
Die Pforten zu.</p>
<p>Treib andern Schmerz<br />
Aus dieser Brust!<br />
Voll sei dies Herz<br />
Von deiner Lust.</p>
<p>Dies Augenzelt<br />
Von deinem Glanz<br />
Allein erhellt,<br />
O füll es ganz!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rose, Meer und Sonne</title>
		<link>http://www.friedrich-rueckert-gedichte.de/allgemein/rose-meer-und-sonne/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 14:42:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.friedrich-rueckert-gedichte.de/?p=46</guid>
		<description><![CDATA[Rose, Meer und Sonne Sind ein Bild der Liebsten mein, Die mit ihrer Wonne Faßt mein ganzes Leben ein. Aller Glanz, ergossen, Aller Tau der Frühlingsflur Liegt vereint beschlossen In dem Kelch der Rose nur. Alle Farben ringen, Aller Duft im Lenzgefild’, Um hervorzubringen Im Verein der Rose Bild. Rose, Meer und Sonne Sind ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rose, Meer und Sonne<br />
Sind ein Bild der Liebsten mein,<br />
Die mit ihrer Wonne<br />
Faßt mein ganzes Leben ein.<br />
<span id="more-46"></span></p>
<p>Aller Glanz, ergossen,<br />
Aller Tau der Frühlingsflur<br />
Liegt vereint beschlossen<br />
In dem Kelch der Rose nur.</p>
<p>Alle Farben ringen,<br />
Aller Duft im Lenzgefild’,<br />
Um hervorzubringen<br />
Im Verein der Rose Bild.</p>
<p>Rose, Meer und Sonne<br />
Sind ein Bild der Liebsten mein,<br />
Die mit ihrer Wonne<br />
Faßt mein ganzes Leben ein.</p>
<p>Alle Ströme haben<br />
Ihren Lauf auf Erden bloß,<br />
Um sich zu begraben<br />
Sehnend in des Meeres Schoß.</p>
<p>Alle Quellen fließen<br />
In den unerschöpften Grund,<br />
Einen Kreis zu schliessen<br />
Um der Erde blü’ndes Rund.</p>
<p>Rose, Meer und Sonne<br />
Sind ein Bild der Liebsten mein,<br />
Die mit ihrer Wonne<br />
Faßt mein ganzes Leben ein.</p>
<p>Alle Stern’ un Lüften<br />
Sind ein Liebesblick der Nacht,<br />
In des Morgens Düften<br />
Sterbend, wann der Tag erwacht.</p>
<p>Alle Weltenflammen,<br />
Der zerstreute Himmelsglanz,<br />
Fließen hell zusammen<br />
In der Sonne Strahlenkranz.</p>
<p>Rose, Meer und Sonne<br />
Sind ein Bild der Liebsten mein,<br />
Die mit ihrer Wonne<br />
Faßt mein ganzes Leben ein.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der furchtsame Riese</title>
		<link>http://www.friedrich-rueckert-gedichte.de/allgemein/der-furchtsame-riese/</link>
		<comments>http://www.friedrich-rueckert-gedichte.de/allgemein/der-furchtsame-riese/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 14:34:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.friedrich-rueckert-gedichte.de/?p=44</guid>
		<description><![CDATA[Sonne stand am Himmel schief, lange Schatten warfen Zwerge, Riese saß auf seinem Berge, sah die Schatten und entlief.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sonne stand am Himmel schief,<br />
lange Schatten warfen Zwerge,<br />
Riese saß auf seinem Berge,<br />
sah die Schatten und entlief.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.friedrich-rueckert-gedichte.de/allgemein/der-furchtsame-riese/feed/</wfw:commentRss>
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